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Jan Welsch: CDU und Freie Wähler müssen wohnungspolitische Irrfahrt beenden

Pressemitteilungen

Als „wohnungspolitische Irrfahrt“ bezeichnet Jan Welsch, Spitzenkandidat der Jusos für den Konstanzer Gemeinderatswahlen am 25. Mai die Einlassungen der CDU-Gemeinderatsfraktion zum „Handlungsprogramm Wohnen“. Diese hatte – wie zuvor auch die Freien Wähler – gefordert, Baulandspekulanten keinen Zwang bei der Bebauung ihrer Grundstücke anzudrohen.

Der städtische Technische und Umweltausschuss hatte am vergangenen Dienstag über Maßnahmen zur Behebung der Wohnungsnot beraten und einstimmig – auch mit den Stimmen von CDU und Freien Wählern – beschlossen, Eigentümer von Bauland notfalls zur Überbauung der Grundstücke zu zwingen.

Diese widersprüchliche Haltung verärgert den Sozialdemokraten Welsch, der dem Bürgerlichen Lager vorhält, sich einerseits im Kommunalwahlkampf bezahlbaren Wohnraum auf die Fahnen zu schreiben und dann „wenn es Ernst“ werde „der Spekulation mit dem wenigem verfügbaren Bauland in Konstanz Tür und Tor“ zu öffnen.

Wer bezahlbaren Wohnraum wolle, müsse nach Ansicht von Welsch auch „klar sagen, wo der herkommen soll und wer eine ultima ratio ausschließt, muss sagen, wie er der Spekulation mit Bauland entgegentreten will. Zu beidem hört man von CDU und Freien Wählern nichts.“